13.8.14

Wenn wir Jäger die Jagd als ein Teil unserer Kultur etablieren wollen, dann muss ihre stilvolle Darstellung selbstverständlich sein

Die Präsentation der Jagd ist ein wichtiger Bestandteil der jagdlichen Öffentlichkeitsarbeit

Immer wieder findet man in den Sozialen Medien (Facebook, Foren) Bilder grauenhaft zerschossenen Wildes. Und obwohl ich als alter Jäger schon viel erlebt habe, muss ich mich beim Anblick immer mit Ekel abwenden. Für mich aber ist es immer noch unverständlich, wie heftig  der Protest ist, der losbricht, wenn  man die Veröffentlichung solcher Bilder rügt. Viele Jäger haben nie gelernt, dass die stilvolle Darstellung der Jagd und auch der Trophäen ein wichtiger Bestandteil der Öffentlichkeitsarbeit ist.

In Österreich ist die Jagd ein wesentlicher Bestandteil des Tourismus. Viele Menschen leben von den Einnahmen aus dem Jagdtourismus und somit lernen die Jäger in Österreich schon früh, dass die Darstellung der Jagd immer auch Werbung für ihr Land und für ihre Region darstellt. Die Jagd wird hier wesentlich professioneller betrieben, als in Deutschland.

Damit ich aber nicht immer als Nörgler und Besserwisser angefeindet werde, möchte ich hier den noch jungen Jäger Florian Guggenberger erwähnen und eines seiner Photos, das mir ganz besonders gefällt, ins Blog stellen. Es ist nicht nur eine Werbung für seine Heimat Kärnten, sondern insbesondere Werbung für die Jagd an sich.

Doppeltes Waidmannsheil auf 2000 Meter
16 Jahre alter Gamsbock und alter Spießer

Obwohl Florian die Jagd im Nebenberuf betreibt -im Hauptberuf ist er Metzger und seit April ist er Aufsichtsjaga- wirken seine Photos auf seiner Facebookseite professionell. Vor allem sind sie ein Aushängeschild für die Jagd. Florian Guggenberger beweist mit seinen stilvollen  Bildern, dass Hobbyjagd einerseits und Professionalität andererseits sich niemals ausschließen!

Ein Botschafter für die Jagd in Kärnten: Der erst 22 jahrige Florian Guggenberger, Jagdschein seit 2009


Wir wünschen Florian noch viele wunderschöne Jagdtage im Lesachtal  und hoffen, dass er noch recht viel Werbung  für seine seine kärntnerische Heimat und das einmaliges Jägerparadies, in der er lebt, macht.

waidmannsheil

Euer

stefan


1 Kommentar:

Martje M hat gesagt…

Danke für diesen tollen Bericht!